Grund meines Blogeintrags war ein Eintrag in einer Mailingliste.
Wie verhält sich das nun?
Nehmen wir die bekannte Test-Domain www.example.org. Diese hat die IP 208.77.188.166. Das kann als http://www.example.org und als http://208.77.188.166 aufgerufen werden.
In manchen Browsern aber auch als http://3494755494
Opera ist so ein Kandidat, der solche Zahlenketten zu IPs umwandelt.
Selbst Oktale (also mit einer 0 am Anfang) und sedezimale (Hexzahlen, mit 0x am Anfang) Zahlen klappen anstatt der normalen IP.
Nach Auskunft eines Opera-Entwickler ist die Annahme von solchen doppellangen, oktalen und sedezimalen Zahlenkollonnen als IPS gültig.
Somit lässt sich eine IP also auch (auf den ersten Blick) verschleiern. Allerdings ist bei Browsern die dekodierte IP meist in der Statuszeile zu sehen.
Somit lässt sich Phishing und andere Betrügereien mit URLs für so manche böse Buben gut verstecken.
Wer mag, kann noch Hintergrundwissen (en) zu verschleierten URLs lesen.

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