Sie sind in der Kategorie Gesellschaft
Kategorien:
Blog · GesellschaftG World · J World · L World · N World

Donnerstag, 26. Februar 2009

Pfandbon gehört dem Geschäft

Jeder kennt wohl die Pfandbons für das Flaschenpfand in Geschäften und Supermärkten. Nun glauben so manche Firmen gar, ihnen würde das Geld gehören, das durch die Bons ausgewiesen wird.

Eine langjährigen Mitarbeiterin einer Supermarktkette wurde mit einer Verdachtskündigung fristlos gekündigt, weil diese angeblich Geld unterschlagen hatte, nämlich Pfandbons über 1,30 €. Sie versuchte vor Gericht die Rücknahme der Kündigung zu erwirken, das Gericht bestätigte aber diese, das Vertrauensbasis zwischen Arbeitgeber und -nehmer wäre gestört gewesen.

Weitere seltsame Fälle im regelmäßigen Einkauf ist das angebliche Verfallsdatum eines Pfandbons. So verschaffen sich genügend Supermärkte das Pfand der Kunden, wenn diese ihr Guthaben nicht innerhalb einer Woche (oder noch kürzer) einlösen. Wie oft kommt es doch vor, dass eine so nach zwei Wochen irgendwo einen Pfandbon im Portemonnaie findet und dann einlösen will. Geht nicht mehr sagt dann die Kassiererin, Frist abgelaufen.
Das ist auch Unterschlagung durch das Geschäft. Denn soweit ich weiß, verjährt ein Anspruch auf ein Guthaben nicht so schnell.
So eine Praxis der Supermärkte nenne ich kriminell.


Kommentar für Blogeintrag

Vorschau des Kommentars

Kommentar

Mit * gekennzeichnete Felder müssen angegeben werden.



(Nur Text ohne Formatierung möglich)

Hinweis zum Datenschutz

Falls es Probleme mit Kommentaren/Trackbacks gibt, bitte ich um eine Beschreibung per E-Mail.

TrackBack-URL: http://www.gwendragon.de/blog/Gesellschaft/kassbon-unterschlagung-kuendigung.html/trackback

↑Blogeintrag