Seine Aussagen im ORF Radio Vorarlberg Homosexualität ist eine Krankeit wie Alkoholismus und der sei heilbar, ist in den Medien auf ein negatives Echos gestoßen.
Das hat ihn aber kaum angefochten.
Der ihm intellektuell herbeigesprungene Bischof Gerhard Maria Wagner stimmt Fischers Aussagen zu. In einem Interview mit profil tritt er für die Behandlung Homosexueller ein. Wagner zur Heilungsmöglichkeit bei Homosexualität: Dafür gibt es genügend Beispiele, nur davon spricht man nicht.
Der Österreichische Bundesverband für Psychotherapie hat darauf hin dem Bischof klar geschrieben, dass es sich bei Homosexualität nicht um eine Krankheit handle und dass es auch nicht therapierbar sei.
Die Gesellschaft für Allgemeine und Integrative Psychotherapie (SGIPT) Deutschland weiterhhin zur Homosexualität:
Es ist aus allgemeiner und integrativer Sicht daher grundsaetzlich nicht richtig, sondern diskriminierend, wenn man Homosexualitaet als "krank", "krankhaft" und spezifischer gar noch als "pervers"1) oder "Perversion" bezeichnet und klassifiziert, wie es in konservativ psychiatrischen und psychoanalytischen Kreisen teilweise immer noch ueblich ist.
SGIPT Deutschland
Die Diagnose Homosexualität wurde seitens der American Psychiatric Organisation (APA), der größten Vereinigung der Psychopathologen und -therapeuten, schon viel früher, nämlich 1974 abgeschafft.
Selbst die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist der Meinung, dass Homosexualität keine Krankheit mehr ist. Die WHO erfasst international Krankheiten im sogenannten International Classification of Diseases (ICD). Der ICD weist Homosexualität seit 1993 nicht mehr als Krankheit aus.
Wissenschaftlich gesehen ist Homosexualität also keine Krankheit.
Der österreichische Homosexuellenorganisation HOSI forderte eine Entschuldigung des Bischofs für seine beledigende Aussage.
Danach ruderte Bischof Fischer wieder mediengerecht zurück: Ich ging von einem offenkundig nicht mehr letztaktuellen wissenschaftlichen Stand der Literatur aus
. Im einen Radiointerview des ORF äußerte er sich dazu, dass er viele Menschen verletzt habe, was nicht seine Absicht gewesen sei.
Nun mag es mit der Kenntnis der Wissenschaft bei der Curie oder lokalen Kirchenvertretern nicht besonders gut bestellt sein. Die Anführung von Wissenschaft oder Natur zum Leben von Menschen wurde durch die katholische Kirche öfters missbraucht – auch heute noch.
Immer wieder gibt es christliche Tendenzen zur Heilung der Homosexualität. So bot auf einem durch die deutsche Familienministerin unterstütztem Christival eine christliche Sekte ein Seminar zur Heilung von Homosexualität an. Christliche Gruppen wissen wie Lesbischsein wirklich entsteht.
Wer solche Seelsorger und Therapeuten (auch Priester oder PastorInnen arbeiten öfters als solche) hat, sollte sich erst Recht um seine Seele sorgen.
Ich frage mich gerade, was überhaupt diese Herren meinen mit Homosexuellen?
Ich glaube, wohl nur die Schwulen, denn damit hat die katholische Kirche samt ihren Priestern wohl mehr Erfahrung. Frauen und Lesben erst Recht sind im Vorstellungsuniversum der meisten erzkatholischen und evangelischen Kirchenherren doch sowieso nur unwichtiges Schmuckwerk ,das still und helfend nur zutage treten sollte.

Kommentare
#1 John Galt schrieb am 15.2.2009 22:31 folgendes:
#2 GwenDragon schrieb am 16.2.2009 19:15 folgendes:
#3 John Galt schrieb am 17.2.2009 14:55 folgendes:
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