Wie Gregor Hoppe (ARD Hörfunk Rom) schreibt, sagte Silvio Belusconi: Um alle Vergewaltigungen zu verhindern, bräuchte es so viele Soldaten wie es hübsche Mädchen in Italien gebe, und das schaffe beim besten Willen niemand.
Hmm – also, es gibt so viele Vergewaltigungen wie hübsche Mädchen?
Hübsch = Vergewaltigung? Alt = sicher? Scheußlich = sicher?
Vergewaltigt der gemeine Italiner gerne und oft, angesichts so hübscher Frauen? Kann er den Triebstau nicht bezwingen? Wird er durch den Anblick verführt?
Oder sind das nur Herr Berlusconis sexual-philosophische Alt-Herrenphantasien!?
So kann mann natürlich auch positiv für Italien werben, Herr Berlusconi. Triebgesteuerte Gigolos, die immer wollen, notfalls mit Zwang oder Zweangsvorstellung.
Es fasziniert eben, solche echten Männer im Lande zu haben, trotz Feminismus, gell?
Natürlich hat Herr Berlusconi das nicht so gemeint. Es sollte ein Kompliment an die hübschen Frauen Italiens sein.
Mit Verlaub, Herr Berlusconi, ihr Denksekret ist gerade im Lichte der Sonne zum ärmsten Machoabklatsch Italiens geronnen. Da hilft auch kein Mediagra mehr.

Kommentare
#1 John Galt schrieb am 9.2.2009 1:04 folgendes:
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