Schaut sich die geneigte Leserin erst einmal an, wie eine nichtmuslimische Person überhaupt muslimisch wird.
Nach Hörensagen bedarf es dazu einfach eines Glaubensbekenntnisses unter zwei Zeugen. Keine Taufe, kein Schwur auf den Koran, kein Ableugnen der vorherigen Religion, keine Reise nach Mekka. Das ist Alles.
Wie wird nun eine Frau zum Moslem? Kann sie eigentlich nicht, denn sie wird Muslima. Eine Frau kann nicht Moslem sein, da ein Moslem ein Mann ist und eine Frau das nicht sein kann.
Bis auf eine Ausnahme, es gibt da einen Trick.
Denken wir das mal weiter.
Sie muss sich nur als Mann darstellen, zwei Zeugen finden, das Bekenntnis sprechen und schon ist sie einer! – ein Moslem.
Verrückt? Nein!
Die Frau muss nur vortäuschen ein Mann zu sein. Das geht. Theoretisch und praktisch.
Die verheiratete Frau, also Ehefrau, gibt an, sich nicht als Frau wohl zu fühlen und geht zum Psychologen oder Psychiater.
Der stellt nach einer bestimmten Frist Zeit fest, dass die Frau dem männlichen Geschlecht zuzuordnen ist. Nach einer rechtlichen Namensänderung darf sie dann einen männlichen Vornamen tragen. Nach Außen hin ist sie nach deutschem Recht männlich, darf aber auch in der Ehe verbleiben, ist also auch noch Ehefrau und darf es auch bleiben, weil die Ehe nach deutschem Recht besonders geschützt ist.
Was passiert nun, wenn diese männliche Ehefrau nun Moslem werden will? Sie darf nur nicht auffallen. Das ist möglich durch gewisse körperliche Operationen, welche zu einer Brustreduktion führen.
Nach der körperlichen Änderung braucht sie sich nur korrekt männlich zu kleiden, sich einigermaßen als Mann zu verhalten, und in der Moschee ein männliches Umfeld zu finden, die den jungenhaft aussehenden Mann akzeptieren.
Es bedarf es nur noch der zwei Zeugen in der Moschee, vor denen sie das Bekenntnis ablegt, das sie zum Moslem macht.
Wenn das klappt, ist diese Frau, die ja Ehefrau ist, gleichzeitig ein muslimischer Mann (Moslem) und Ehefrau eines anderen Mannes.
Ob das der Koran erlaubt? Ich glaube kaum. Denn Ehen finden auch dort nur zwischen Mann und Frau statt. Und in der Moschee Mann zu sein und Zuhause oder in der Gesellschaft die Ehefrau ist bestimmt auch nicht im Sinne des Koran.
Personenstand: verheiratet; sozialer Status: Ehefrau; Geschlecht: männlich; Religion: Moslem.
Wo es sowas gibt? In Deutschland ist es möglich. Dank Medizin und Recht.
Alles eine Fiktion? Nein. Tatsache. Auch eine Art Schattenwelt, Parallelgesellschaft.
Das ist eben wie eine moderne Feministin sagt: Genderbender.
Dass ein Mann eine Ehefrau sein kann und Moslem war auch für eine erfahrene Feministin wie mich ein merkwürdiges Erlebnis.
PS: Ich will hier nicht den Islam beleidigen sondern einfach nur aufzeigen, zu welchen merkwürdigen schädlichen Konstrukten manche Menschen willens und fähig sind, ohne sich über die Konsequenzen im Klaren zu sein und ohne zu verstehen, warum Identität und Rolle wichtig ist und nicht als Spiel betrachtet werden kann.

Kommentare
#1 asdf schrieb am 7.7.2010 22:55 folgendes:
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