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Freitag, 19. Dezember 2008

Bank-Mail an falsche Adresse mit sensiblen Daten

Und wieder einmal hat der Datenpannenteufel zugeschlagen. Ein Mitarbeiter einer Bank hat vor Tagen eine Mail mit sensiblen Daten an die private Mailadresse eines anderen Mitarbeiters zu Hause gesandt. Dabei ist ein Fehler in der Mailadresse unterlaufen und die Mail ist an jemand anders gesandt worden. Das Fernsehen berichtete darüber kurz.

Der Empfänger hat aber zum Glück diese Kundendaten an den Landesdatenschutzbeauftragten gemeldet, sodass diese nicht missbraucht werden konnten. Die Mail ist dann daraufhin in Zusammenarbeit mit dem Landesdatenschutzbeauftragten und dem Datenschutzbeauftragten der Bank gelöscht worden.

Ich verstehe nicht, wieso sensible Kundendaten mit Zugangspasswörtern, Kreditkartennummern usw. überhaupt aus dem Bereich der Bank an externe Mailadressen versandt werden dürfen. Und wieso, wenn ja, diese Daten unverschlüsselt übersandt werden.

Was für einen schlampigen Datenschutz haben Banken eigentlich? Wie schlecht sind Mitarbeiter geschult? Was für Datenlecks gibt es noch bei Banken?

Mich gruselt, wenn ich daran denke, was alles unverschlüsselt per Mail an Daten, die eigentlich niemand lesen darf, von Firmen und Organisationen versandt wird.


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