Ein Beispiel aus dem Büroalltag:
Als Datenquelle dient ein Tabellendokument mit Adressen, da dieses im Gegensatz zu einer OpenOffice-Datenbank einfacher zu erstellen ist; hier mit dem Namen Adressen.odt. Nach Einfügen der Seriendruckfelder in das Serienbriefdokument wird dieses gespeichert zwecks späterer Verwendung.
Beim nächsten Öffnen des Dokuments ist dann die Verbindung zur Adressdatenbank verloren gegangen und ein später Ausdruck des Serienbriefs unmöglich.
Eine Analyse der Datenbanken in der Datenbankübersicht mit F4 und dem Kontextmenüpunkt Registrierte Datenbanken ergibt das Vorhandensein der Datenbank mit folgendem Dateinamen: /tmp/sztr453.tmp/Adressen0.odb
Warum die Datenbank in einem temporären Verzeichnis, das nach Neustart des Programm nicht mehr zu Verfügung steht, gespeichert wird, ist mysteriös.
Unter Windows hatte ich das Problem noch nicht, aber andere Nutzer von OpenOffice 3 haben auch schon in einem Forum darüber berichtet.
Die Einbindung von Adressquellen in OpenOffice 3 ist bei Seriendruck sehr instabil und praxisfern.
Einzige Möglichkeit der Abhilfe:
Erstellung einer Datenbank mit Hilfe des Datenbankassistenten Assistenten Adressdaten-Quelle von OpenOffice aus dem Tabellendokument. Dann bleibt die Verbindung erhalten und bei Änderungen im Tabellendokument wird auch die Datenbank aktualisiert. Dann die Datenbank als Adressquelle für den Serienbrief verwenden.
Dass der Umweg über den Assistenten Adressdaten-Quelle nicht gerade anwenderfreundlich ist, für Anfänger fast unmöglich nutzbar und unverständlich muss ich wohl kaum noch betonen.
In anderen Textverarbeitungsprogrammen musste ich noch keine solchen Umwege machen.
Bis Openoffice eine wirkliche Konkurrenz zu MS Office und anderen Programmen wird, vergeht leider noch viel Zeit.
Das habe ich jedenfalls mal als Bug Issue 97393 gemeldet.

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